Medaillen beim McD-Cup in Buxtehude

Für den „McD-Cup“, einem Jugendturnier in Buxtehude, konnten zu Jahresbeginn 16 Starter (in Worten: sechszehn) gemeldet werden - sicherlich eine Menge Geld für das Starten, aber eine gute Investition. Bei den gut betreuten Kämpfen, danke Sandra, von morgens 08:00 bis abends nach 18:00 Uhr starteten einige junge Athleten nun zum ersten Male. Die große persönliche Aufregung bei den Startern wie auch bei den Eltern ist das Eine, aber all das damit Verbundene prägt und fördert das Selbstbewusstsein deutlich. Hinzu kommt für jeden ein Lernprozess wie der Umgang mit dem Verlieren - ok, das will gelernt werden - aber andererseits ist es Adrenalin pur bei einem Sieg, das  hat was!! Vormittags bei den u10-Startern ging es mit Anneliese F., Lorenz, Hugo L., Markus L., Fabian H., Nimrod S., Kristopher M. und Max E. zur Waage. Nachmittags zu den u13-Jugendlichen kamen Maxi U., Gretha F., Thore M., Henriette St., Heinrich, Radek K., Janik W. und Timo K. zum Einwiegen.

Dann ging es rasch zu den ersten Kämpfen. Es fing gut an, mit 3 Siegen überraschte uns Anni und stand auf dem höchsten Treppchen bei der Siegerehrung, ein Pokal für die Gewinnerin, herzlichen Glückwunsch.
Ihr Bruder Lorenz gewann alle seine Begegnungen, lediglich im Finale musste den erhofften Sieg abgeben, d.h. eine Silbermedaille, Klasse!!
Hugo folgte, schlug sich tapfer, immerhin der erste auswärtige Wettkampf und Platz 3, also eine Bronzemedaille war das Ergebnis.
In einer sehr stark besetzen Gewichtsklasse war es Fabian, der sich bis zum Finale ungeschlagen durchsetzte. In einem spannenden Finalkampf musste er sich mit der großen Kraft seines Gegenüber auseinandersetzen, auch wenn er lange gegenhalten konnte, gab es dann „nur“ eine Silbermedaille.
Auch Silber erkämpfte sich überraschend stark Max, locker und entspannt wirkend (aber nur äußerlich) siegte er Kampf um Kampf, im Finale verlor er unglücklich, Platz 2 war somit ein tolles Ergebnis.
Kristopher zeigte sich mutig und entschlossen und gewann verschiedene Begegnungen gegen körperlich Kräftigere. Erst im Kampf um Platz 3 unterlag er und wurde somit 5.
Für Markus war es wohl nicht der Tag, leider ohne Sieg und auch traurig fuhr er mit seiner Mutter nach Hause, schade. Im ersten Kampf verletzte sich Nimrod an der Schulter und musste dann vorzeitig mit seinem Vater abreisen.

Bei den u13 am Nachmittag ging es ebenfalls spannend zu, Thore, auf seinen Wunsch hin von seinem kampferprobten Vater betreut, gewann alle seine Vorkämpfe. Im Finale lief er in einen Wurf hinein und unterlag somit, Silberplatz war der Lohn bei der Siegerehrung.
Hoffnungsträger Maxi hatte Pech, gleich im ersten Kampf verletzte er sich, im Krankenhaus wurde eine Verletzung am Ellenborgen festgestellt, ein Gipsarm macht evtl. interessant, aber so richtig schön ist das nicht!
Heinrich wollte es wissen und startete kampfstark und gewann, letztendlich blieb aber doch nur ein „unglücklicher“ 5. Platz, somit ohne Medaille.
Bei seiner Schwester Henriette sah es vom Ergebnis her ähnlich aus, sie kämpft zwar etwas ruhiger, aber zum echten Durchbruch kam es nicht, auch hier ein 5. Platz.
Wenn keine durchschlagende Technik vom Kampfrichter bewertet werden konnte, muss dieser sich selbst überprüfen, wer am Kampfende der Sieger sein soll, Kampfrichterentscheid nennt man das. 2 x musste sich Gretha so knapp geschlagen geben, 5. Platz.

Schon öfter war Timo auf Turnieren am Start, aber er kämpft in einer Gewichtsklasse, wo schon viele mit doch mehr Erfahrung kämpfen und ihm einen Sieg schwer machen, eine positive Entwicklung ist erkennbar, beim nächsten Male sollte es noch besser klappen, heute war für ihn kein Treppchenplatz dabei. 
Janik hatte am Veranstaltungstag ebenfalls seinen ersten Auswärtsstart, recht zaghaft ging er ran, das nutzten seine Gegner aus und nach zwei Begegnungen war es leider zu Ende.
So ging es auch Radek, seine Gegner hatten doch mehr Kampferfahrung und waren in der nach oben offenen Gewichtsklasse körperlich stärker, dem hatte er zu wenig entgegenzusetzen.
Mitgekommen war der große Bruder von Fabian, er war für dieses Turnier zu alt, dennoch stand er im Hintergrund, übernahm das Aufwärmtraining bei den u10 und war gerne besuchter Ansprechpartner, wenn die Trainer mit anderen beschäftig waren, er könnte mal ein guter Nachwuchstrainer und Betreuer werden, Philip, bleibe dabei!!
Bei den nächsten Trainingseinheiten wird Sandra die Gelegenheit nutzen und die Kämpfe, teilweise von den Eltern auch gefilmt, auszuwerten und nachzubereiten.
Liebe Sandra, danke noch einmal für Deinen ganztägigen und großartigen Einsatz quasi bis zum Umfallen!
Wenn auch alles von den ausrichtenden Buxtehudern straff organisiert, war es doch ein langer Tag in einer Sporthalle, wo „die Luft dann zum Schneiden“ war!

RR


Fotos: Martin Langnese (HJV), HTB

- Trainerin Sandra mit dem Gold-Mädchen Anni
- und der „Chef“ gibt letzte Tipps für den Finalkampf
- Anni versucht es dann im Kampf umzusetzen (Titelbild)