(DJB) Auf der Mitgliederversammlung des DJB im November in Potsdam verlieh der DJB-Ehrenrat dem Hamburger Ralf Reinholz den 8. Dan. Diese sehr hohe Auszeichnung erhielt Ralf für seine hervorragenden und kontinuierlichen Leistungen für den Judosport auf verschiedenen Ebenen. Er war viele Jahre als Bundes-A-Kampfrichter und ist noch heute als Trainer in seinem Verein in Harburg aktiv. Seit vielen Jahren leitet er die Geschicke des Hamburger Judo-Verbandes als stellvertretender Vorsitzender mit und begleitete in dieser Funktion den Neubau des Landesleistungszentrums, welches als Regionalstützpunkt des DJB fungiert. Das LLZ ist in jeder Hinsicht sein „Baby“.

Nuancen zur Farbe Schwarz kennen wir, von „freundlichem Schwarz“ bis zum Tiefschwarz, alles dabei. So, aber was hat das nun mit Judo zu tun? Klar, von den schwarzen Gürteln beim Judo und auch anderen asiatischen Sportarten haben viele gehört, und Ziel eines Budoka (Sammelbegriff für alle asiatischen Kampfsportarten) ist der Erwerb des Meistergürtels, dem Dan. Insider wissen, für die ersten 5 Dan-Grade gilt: schwarz bleibt schwarz. Paul und Mike hatten sich unter intensiver Betreuung von Horst, unserem Schatzmeister, Kata-Fachmann und Träger des 4. Dan, auf die Prüfung vorbereitet. Teilnahme an Kata-Lehrgängen, Techniklehrgängen und auch das Befragen unserer Dan-Träger gehörten immer wieder dazu. Das Demonstrieren vor größerer Runde nahm auch so manche Hemmschwelle. Nun war es am 19. Oktober soweit, Prüfungsort war die Turnhalle der Mühlenschule in Holm-Seppensen. Allein die beiden wurden rund 2 Stunden intensiv befragt, bzw. mussten ihr Können in Theorie und Praxis unter Beweis stellen. Die Prüfer waren sehr zufrieden und infolge dessen konnte als einstimmiges Ergebnis die Urkunde für den 2. Dan überreicht werden. Sofort wurde die Familie informiert und abends gab es eine Essenseinladung für die Unterstützer. Gratulation auch von der Abteilungsleitung, prima.

Ein Vorweihnachten voller Ereignisse

Immer kurz vor Weihnachten werden im Judo Gürtelprüfungen durchgeführt. Dies gilt nicht nur für Kyu-Grade, sondern auch für unsere DAN-Träger. Dieses Jahr stellten sich Andreas, unser Trainer der Wettkampfgruppe am Montag und Lehrreferent des Hamburger Judo-Verbandes (HJV), in Hamburg der Prüfung zum 2. DAN und Jan, unser Kata-Trainer am Donnerstag, in Hannover der Prüfung zum 4. DAN. Nach langer und intensiver Vorbereitung war es für beide am 15. Dezember 2018 so weit. Am Ende der jeweils langen Prüfungstage, in denen beide ihr Können in Praxis und auch umfangreicher Theorie demonstrierten, konnten sie zu Recht strahlen. Andreas trägt nun den 2. DAN und Jan den 4. DAN.
 
Damit aber noch nicht genug.
 
Hohe Ehrung durch den DJB für Michael Lax
 
Unserem langjährigen Trainer und Sportreferenten des HJV wurde vom Deutschen Judo-Bund e.V. der 6. DAN verliehen. Der 6. DAN ist eine hohe Auszeichnung, den bundesweit nur wenige Judoka erhalten. Umso mehr freute sich unser Abteilungsleiter Ralf (7. DAN), einem überraschten und glücklichen Michi die Urkunde und den rot-weißen Gürtel auf der Weihnachtfeier überreichen zu können.
 
Herzliche Glückwünsche von der ganzen Judoabteilung!

Es sind mind. 3 überregionale Lehrgänge des Hamburger Judo-Verbandes (HJV) erforderlich, um an der verbandsübergreifenden Prüfung auf den Blau- und Braungurt zugelassen zu werden. Unsere Judoka müssen bekanntlich darüber hinaus auch die Vorgaben unserer Judo-Abteilung erfüllen, diese sind noch schärfer und eben auch umfangreicher. Hintergedanke ist, dass der Anwärter mit dem "Mehrwissen" dann den Anforderungen des Judo-Verbandes locker genügt. Nach dem letzten zentralen Vorbereitungslehrgang in Harburg unter Leitung von Erik Schefer und Andreas Zipperle (HTB) mit weit über 30 Teilnehmern stellten sich von uns Tobias Rübner und Marc David den Prüfern. Wie zu erwarten, überzeugten sie die beiden Prüfer und so erwarb Tobias den Braungurt und Marc den Blaugurt. Tobias führt nun auch aufgrund der körperlichen Größe die sog. Schülergrade an und ist für das An- und Abgrüßen beim Training verantwortlich.

Eine von uns

In den mehr als 60 Jahren seit Bestehen der Judo-Abteilung im HTB hatten wir schon verschiedene Mitglieder, die es bis in die Nationalmannschaft geschafft haben. Es waren aber immer die jungen Männer. Mit Martyna Trajdos und Nieke Nordmeyer haben wir seit einigen Jahren zwei junge Frauen, die sich ebenfalls dafür nominieren konnten. Kampfstarts und Trainings-Camps bis nach Tokio, Nordafrika und im gesamten europäischen Kontinent sind für die beiden fast die Tagesordnung.

Schön für uns ist aber auch, dass die beiden Damen sich gerne an die Wurzeln erinnern, sie lernten beim HTB, bei den Trainern Michi und Ralf, die noch heute dabei sind.
Eine weitere Bereicherung ist, dass sie sich von Zeit zu Zeit anbieten, bei uns auf der Matte mal eine „Lehrstunde“ zu geben. Die jugendlichen Teilnehmer sind dann wirklich „so etwas von aufmerksam“, das fällt sogar den Eltern auf.

Derzeit bereichert Nieke unser Training, sie zeigt für 3 Wochen einen kleinen Ausschnitt ihres Könnens, montags ab 19 Uhr mit Jan und donnerstags ab 18:15 Uhr mit Michi.

Also ein Aufruf für alle, egal ob Hitze oder Regen, kommen, mitmachen und aus erster Hand, sprich Ohren und Augen auf, und lernen. Die Techniken für den Wettkampfsport auf internationalem Niveau sehen doch manchmal etwas anders aus, als für die nächste Gürtelprüfung. Nach dem Training erzählt Nieke auch gerne aus dem Alltag eines „Berufs-Judoka“, gibt Autogramme und signiert sogar auf der Judo-Jacke.

Kata-Lehrgang in Berlin

Am Wochenende des 11. und 12.11.2017 folgten Judoka aus ganz Deutschland, Österreich und Tschechien der Einladung von Astrid Machulik ins Sportforum Berlin-Hohenschönhausen, um sich von Yoshihiko Iura, 8. Dan Kodokan, im Bereich Kata unterrichten zu lassen. Horst und Jan nehmen für den HTB regelmäßig an Kata-Lehrgängen im gesamten Bundesgebiet teil und nachdem beide bereits im letzten Jahr wertvolle Hinweise zur Ju-no-Kata von Iura Sensei in Oldenburg erhalten haben, führte auch in diesem Jahr kein Weg am Top-Event mit dem auf Island lebenden Kodokan-Lehrer vorbei.

Einer rief und alle, alle kamen.. zum Mattenputzen!

Seit einigen Jahren schon verfolgt die Abteilungsleitung die Idee, unser Dojo einmal im Jahr gründlich zu reinigen. Da die Judo-Abteilung traditionell vor den Ferien zum Sommergrillen einlädt, die Beteiligung immer sehr gut ist - außer „Speis und Trank“ gibt es viele selbstgemachte Leckereien oder auch „Gesundes“ - und es ja vielen bekannt ist, dass vor dem Vergnügen die Arbeit kommt, wurde zuvor von Ralf zum Arbeitseinsatz gerufen: und alle kamen!

Technischer Kurs vom 29.10.2016 in Rothrist

Reger Zulauf und breites Interesse zum Judo-Fortbildungskurs beim JC Rothrist dank meisterlicher Lehrvorführungen

Am Samstag, den 29.10.2016, fand unter der Schirmherrschaft von André Lüscher (JC Rothrist) der viel beachtete Judo-Fortbildungskurs in den Räumlichkeiten des Dojos des JC Rothrists statt. In einem spannenden vierstündigen Intensivlehrgang wurden grundlegende Techniken der Selbstverteidigung, die im Judosport elementar verankert sind, von einem international hoch angesehenen Judotrainer aus Hamburg meisterlich vorgeführt. Ralf Reinholz ist Träger des 7. DAN und als „Nordlicht“ bereits seit vielen Jahren erfolgreich im In- und Ausland in der Lehre aktiv. Auch in Rothrist verstand er es über die Vereinsgrenzen hinweg, sowohl die einheimischen Judoka als auch das aus dem ganzen Kanton Aargau zugereiste und sehr interessierte Fachpublikum,- bestehend aus Alt und Jung,- in seinen Bann zu ziehen.

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